Die Region dürfte damit deutlich dynamischer wachsen als die Eurozone, für die die Analysten lediglich ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 1 bis 1,5 Prozent erwarten.<BR />Bereits seit einigen Jahren verzeichnen die osteuropäischen Länder ein stärkeres Wachstum. Polen etwa verzeichnete laut aktuellen Schätzungen im Vorjahr ein BIP-Wachstum von 3,2 Prozent, Tschechien 2,4 Prozent. Zum Vergleich: Italien schaffte es gerade einmal auf 0,5 Prozent. <h3> Starke Inlandsnachfrage und schneller Vermögensaufbau</h3>Angetrieben werde die Wirtschaft in den Ländern von steigenden Investitionen und einer starken Inlandsnachfrage. „Der Konsum der privaten Haushalte spielt weiterhin eine Schlüsselrolle, gestützt durch ein nach wie vor solides Reallohnwachstum, eine nachlassende Inflation und angespannte Arbeitsmärkte“, sagte Mauro Giorgio Marrano, Senior CEE Economist bei UniCredit, laut einer Aussendung. Durch niedrigere Zinsen und Kreditkosten werde zudem das Kreditwachstum der Privaten angekurbelt.<BR /><BR />Das Finanzvermögen pro Kopf in der Region habe sich in den letzten beiden Jahrzehnten nahezu verfünffacht. Dennoch gebe es weiteres Aufwärtspotenzial, denn das Vermögen liege nach wie vor nur bei rund einem Drittel des Niveaus in Westeuropa, schreibt die UniCredit. Private in der CEE-Region würden zudem immer mehr auf den Kapitalmärkten investieren, anstatt überschüssige Ersparnisse zu horten. Das sorge für eine bessere Diversifizierung und einen langfristigen Aufbau von Vermögen.