„Der Vorschlag der Landesregierung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sehr positiv ist auch die Tatsache, dass diese Maßnahmen für alle gelten und deshalb keine zusätzlichen bürokratischen Belastungen mit sich bringen, weder für die Familien, noch für die Unternehmen, noch für die öffentliche Verwaltung“, sagt Unternehmerverbandspräsident Stefan Pan. Der Vorstand wünsche sich auch in Zukunft einfache, klare und transparente Regeln.Die Unternehmer haben vor allem die Signalwirkung dieser Maßnahmen begrüßt, auch wenn der Landeshaushalt wenig Spielraum zulasse, da dieser durch fixe oder schon beschlossene Spesen bis auf über 80 Prozent eingegipst sei. „Gerade deshalb ist eine Durchforstung der öffentlichen Ausgaben besonders wichtig. Wenn wir weitere Mittel freilegen können, so schaffen wir auch die Möglichkeit für zusätzliche Entlastungen von Familien und Unternehmen“, ist Pan überzeugt. Der Unternehmerverband werde sich auch in Zukunft mit konstruktiven Vorschlägen in die Diskussion einbringen.Die Mitglieder des Vorstandes hätten sich am Dienstag erneut bereit erklärt, auf die Vergabe von Beiträge nach dem Gießkannenprinzip zugunsten von Steuerentlastungen zu verzichten.Pan begrüßt "die verstärkte Dialogbereitschaft von Seiten der Politik. Genau diesen konstruktiven Austausch haben wir uns gewünscht, als wir bei unserem Unternehmerempfang verlangt haben, Mauern abzubauen. Diese ersten Ergebnisse zeigen, dass dies der richtige Ansatz ist, um die für Südtirol notwendigen Reformen angehen zu können“.