„99 Prozent der Eingeschriebenen in einem der regionalen Zusatzrentenfonds haben eine Rendite erzielt, die höher ist als die Aufwertung der Abfertigung im Betrieb. Dies abgesehen von den zusätzlichen Beträgen, die von den Arbeitgebern eingezahlt werden. Insgesamt machten diese in den letzten 13 Jahren 306 Mio. Euro aus“, berichtete Stocker. Dynamische Investitionslinie mit höchstem ErtragIm vergangenen Jahr konnten alle Investitionslinien, bis auf die garantieren Linien der regionalen Zusatzrentenfonds, Werte von über 8 Prozent erreichen.Der Ertrag der garantierten Investitionslinie des Laborfonds belief sich 2012 auf 3,66 Prozent. Am erfolgreichsten lief die dynamische Linie mit einem Ertrag von 10,61 Prozent.Bei der vorsichtig-ethischen Linie gab es 8,79 Prozent und bei der ausgewogenen Investitionslinie betrug der Ertrag 9,66 Prozent. Gesamtrendite von 11,17 ProzentZufrieden ist man auch mit dem erwirtschafteten Ergebnis der Pensplan Centrum AG: „Das Finanzergebnis zeigt, dass 2012 eine Gesamtrendite von 11,17 Prozent erwirtschaftet werden konnte“, so Präsident Gottfried Tappeiner.„Das kompensierte den Verlust von -5,21 Prozent vom Vorjahr, welcher in der öffentlichen Dikussion Anlass zur Besorgnis gegeben hat.“Die positiven Finanzerträge von rund 18 Millionen Euro ermöglichten einen Bilanzgewinn von knapp 10 Mio. Euro. Wichtiger als das Jahresergebnis sei jedoch der Gewinn der vergangenen drei Jahre, der trotz der Krise 2011 bei rund 2 Millionen Euro lag. Dieser Wert unterstreiche die Stabilität des Zusatzrentenprojektes der Region in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit. Leichter MittgliederzuwachsDie Mitgliederzahl der regionalen Rentenfonds ist 2012 um 2,2 Prozent auf insgesamt 170.089 Eingeschriebene gestiegen. Dies liege deutlich über den gesamtstaatlichen Werten, hieß es am Donnerstag auf der Pressekonferenz. In Laborfonds hingegen seien die Einschreibungen gleichbleibend, sie liegen bei 113.526 Mitgliedern. Für die junge Bevölkerung müsse daher intensiv an einem neuen Zugang zur Vorsorge gearbeitet werdenDie Kosten pro Mitglied konnten 2012 um 9 Prozent gesenkt werden. Mehr InformationDie Dienstleistung verlagere sich zunehmend vom „Neukundenkontakt“ zur Informationstätigkeit für die bereits eingeschriebenen Mitglieder.Man setze deshalb vermehrt auf die Zusammenarbeit mit Schulen.„Die Vorsorge muss um Angebote erweitert werden, welche die Jugend unmittelbarer interessieren. Das Bausparen gehört mit Sicherheit zu den Hoffnungsfeldern in diesem Bereich“, ist Stocker überzeugt.