Ziel des Lehrgangs der Uni Bozen ist es, den Gründergeist der Studenten zu wecken und sie mit einem praxisorientierten Ansatz auf einen erfolgreichen Markteintritt vorzubereiten. In Zeiten konjunktureller Schwäche hat Entrepreneurship als möglicher Motor für neue Arbeitsplätze an Bedeutung gewonnen. Und so haben Start-up-Studiengänge in fast alle Universitäten weltweit Einzug gefeiert.„Unser Ziel ist es, dass jedes Jahr 2 neue Start-ups aus dem Lehrgang hervorgehen. Bisher gab es an die 20 Unternehmensgründungen, wobei nicht alle Projekte gleich erfolgreich waren“, sagt Christian Lechner, Professor für Entrepreneurship und Unternehmensführung an der Uni Bozen.Doch einige Start-ups können sich durchaus sehen lassen. Etwa jenes von Emanuele Pucci. Der 25-Jährige aus Prato bei Florenz ist Mitbegründer von Awhy (es wird wie Hawaii ausgesprochen), „einem der 10 Start-ups, die man im Auge behalten sollte“, wie das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ in seiner französischen Ausgabe schrieb. Der Businessplan von Awhy wurde in Bozen geschrieben. Worum es geht? Ahwy hat ein automatisiertes Antwortsystem für den E-Commerce entwickelt, mit dem sich bis zu 85 Prozent der Kundenfragen beantworten lassen. 2015 ging das Unternehmen an den Start, 2019 wird ein Umsatz von 150.000 Euro angepeilt.Mehr Erfolgsgeschichten aus Bozen lesen Sie im aktuellen „WIKU“.