„Es ist für uns nicht unbedingt angenehm, wenn zuweilen suggeriert wird, dass der Tourismus bald für sämtliche vermeintliche Missstände im Lande verantwortlich wäre“, betont Pinzger im Gespräch mit „Dolomiten“-Redakteur Arnold Sorg. „Das ist schlicht nicht fair, und man muss sagen, dass die Berichterstattung in einigen Südtiroler Medien diesbezüglich zum Teil jeglicher objektiven Berichterstattung entbehrt.“„Eigenes Mobilitätsverhalten hinterfragen“Was den Verkehr anbelangt, so lasse man sich nicht als den alleinigen Verursacher der Verkehrsbelastung brandmarken, „wenn man weiß, dass der allermeiste Verkehr in Südtirol hausgemacht ist und zudem ein weiterer großer Anteil Transitverkehr ist“, so Pinzger. „Wir sind aber unbestritten Mit-Verursacher und arbeiten im Rahmen mehrerer Projekte intensiv daran, möglichst viele Gäste mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Südtirol zu bringen“, sagt der HGV-Chef. „Ich würde mir aber wünschen, dass auch die anderen Mit-Verursacher ihr eigenes Mobilitätsverhalten noch stärker hinterfragen würden.“D/sor Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".