Die aktuelle Energiekrise stellt zahlreiche Hotels in Südtirol vor bisher ungekannte Herausforderungen. „Als HGV haben wir die Aufgabe, unsere Mitglieder in Hinblick darauf zu beraten, wie sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen können: Hotels sollten überprüfen, ob sie ihr Sauna-Angebot reduzieren und Schwimmbäder um ein paar Grad weniger heizen können. Damit lässt sich bei der Stromrechnung schon einiges einsparen“, sagt Pinzger der Nachrichtenagentur Ansa.<BR /><BR /><embed id="dtext86-56305037_quote" /><BR /><BR />Trotz der hohen Energiekosten sieht der HGV-Präsident die Wintersaison nicht in Gefahr: „Einige Hotels, die nicht in den Skigebieten oder in der Peripherie liegen, werden wohl überlegen müssen, ob es sich lohnt, in den Wintermonaten geöffnet zu bleiben. Allerdings sehe ich die Wintersaison nicht gefährdet. Nach 2 Jahren Pandemie muss es eine Wintersaison geben.“<BR /><BR />Im Vergleich zu anderen Sektoren habe es für die Hotelbetriebe bisher nur wenige Hilfsmaßnahmen gegeben. „Daran wird voraussichtlich auch das neue ,decreto aiuti‘ nichts ändern. Sicher ist, dass wir auf einige sehr schwierige Monate zusteuern, in denen sorgfältig kalkuliert werden muss.“