Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens erwartet der Piwi-Vorstand ein Umdenken im Südtiroler Weinbau. Längst würden mit den resistenten Rebsorten gut erprobte Alternativen zum Weinbau mit konventionellen Sorten bereitstehen. „Pilzwiderstandsfähige Rebsorten sind die perfekte Antwort auf die immer stärker werdenden Forderungen aus der Bevölkerung, nach unbelasteter Umwelt, gesunden Lebensmitteln und Ertragssicherheit für die Winzer“, so Piwi-Obmann Franz Pfeifhofer.Dies gelte umso mehr, da demnächst mit Solaris und Cabernet Cortis zwei weitere Piwi-Rebsorten in Südtirol zugelassen werden. Mit Bronner und Regent würden den Winzern nun zwei Weiß- und zwei Rotweinsorten für den Anbau zur Verfügung stehen und das Angebot an Qualitätsweinen für die Konsumenten immer breiter.10-Jahre Piwi SüdtirolDer Verein "Piwi"-Südtirol wurde im Dezember 2003 von 22 Weinbauern in Algund gegründet. „Piwi“ steht als Abkürzung für "pilzwiderstandsfähige" Rebsorten. Seit Beginn arbeite man mit dem landwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg und dem Weinbauinstitut Freiburg zusammen. Gemeinsam habe man die Anbaugebiete mit „PIWI- Sorten“ in der Schweiz, Österreich und Deutschland besucht und stehe in regem Austausch mit jenen in Tschechien, Russland und dem norditalienischen Raum. Seit dem Jahr 2010 lädt Piwi-Südtirol regelmäßig zu Rot- und Weißweinverkostungen. So könne man die Qualitätsentwicklung dieser Weine am besten aufzeigen. 2014 findet im Mai die Weißwein- und im November die Rotweinverkostung statt, so Piwi.Internationale Events in SüdtirolDaneben werden im heurigen Jahr zwei internationale Piwi-Veranstaltungen in Südtirol stattfinden: die Piwi-International Vollversammlung mit Exkursion vom 8. bis 10. August und der Internationale Piwi-Weinpreis.