Ein gemütlicher Pizza-Abend gehört für viele nach wie vor zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten – doch immer öfter wird daraus ein kostspieliges Vergnügen. Eine aktuelle Analyse von „Altroconsumo“ der Preise in 30 Städten in Italien zeigt: Die Kosten für Pizza mit Getränk sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Besonders heraus sticht dabei Bozen – als teuerste Stadt im Vergleich.<BR /><BR />Im Durchschnitt zahlen Gäste in Bozen rund 15 Euro für eine Pizza mit Getränk. Damit liegt Südtirols Landeshauptstadt an der Spitze, noch vor bekannten Großstädten und Tourismushochburgen wie Mailand oder Venedig. Auch Palermo und Sassari gehören mit durchschnittlich etwas mehr als 14,50 Euro zu den teuersten Städten.<h3> Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 4,4 Prozent gestiegen</h3>Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Der Besuch in der Pizzeria wird zunehmend teurer. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 4,4 Prozent gestiegen. Blickt man zurück auf das Jahr 2021, ergibt sich sogar ein Anstieg von rund 26 Prozent.<h3> Der Vergleich:</h3><div class="img-embed"><embed id="1315557_image" /></div> <BR /><BR />Was lange als günstige und unkomplizierte Option für alle galt, verändert sich spürbar. Gerade für Familien wird ein gemeinsamer Restaurantbesuch zunehmend zur finanziellen Belastung. Lokale, in denen man für unter 10 Euro Pizza und Getränk bekommt, werden immer seltener.<h3> Unter der 10-Euro-Marke halten sich nur noch wenige Ausnahmen</h3>Dabei sind die Preisunterschiede innerhalb Italiens erheblich: Während Städte wie Rom mit durchschnittlich etwa 11,45 Euro noch erschwinglich bleiben, bewegen sich viele Städte mittlerweile im Bereich zwischen 10 und 12 Euro – mit steigender Tendenz. Unter der 10-Euro-Marke halten sich nur noch wenige Ausnahmen wie Reggio Calabria oder Livorno.<BR /><BR />Auffällig ist zudem, dass nicht nur die Durchschnittspreise steigen, sondern auch die Unterschiede innerhalb einzelner Städte immer größer werden. Besonders deutlich zeigt sich das in Palermo: Dort reicht die Preisspanne von etwa 9 Euro bis hin zu 28 Euro – also mehr als das Dreifache, je nach Lokal. Auch in Städten wie Mailand oder Florenz ist die Bandbreite groß, was auf eine zunehmende Differenzierung zwischen einfachen Angeboten und gehobener Gastronomie hinweist.<BR /><BR />Anders sieht es in einigen kleineren Städten aus: In Reggio Calabria etwa bleiben die Preise vergleichsweise stabil und eng beieinander – dort beträgt die Differenz zwischen günstigstem und teuerstem Angebot nur rund 2 Euro.<BR /><BR />Unterm Strich zeigt die Analyse ein klares Bild: Die Pizza ist längst nicht mehr überall ein günstiger Klassiker. Auch in Südtirol – und besonders in Bozen – müssen Genießer inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen.