Dienstag, 12. Juni 2018

Politik sucht bei Brenner-Gipfel in Bozen nach Lösung

Vertreter Südtirols, des Bundeslands Tirols, Bayerns und des Trentino treffen am Dienstag in Bozen zusammen, um nach einer Lösung für die Transitproblematik auf der Brenneroute zu suchen. Die Chancen auf eine Einigung sind gering.

Die Chancen auf Einigung sind gering.
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Die Chancen auf Einigung sind gering. - Foto: © D

Deutschlands Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und sein italienischer Amtskollege Danilo Toninelli (Fünf Sterne) hatten ihre Teilnahme abgesagt. Die Einigungs-Chancen sind gering. (STOL hat berichtet)

Toninelli tat dies am Montag in letzter Minute, Er führte die jüngsten Entwicklungen in der Migrationskrise im Mittelmeer ins Treffen. Scheuer hatte sein Fernbleiben bereits vergangene Woche angekündigt. Als Grund nannte er die von Tirol durchgeführten Lkw-Blockabfertigungen bei Kufstein.

Das Fehlen Scheuers führte wiederum in Tirol und Südtirol zu Unmut. Auf ebenfalls wenig Gegenliebe stieß der jüngste Vorschlag der bayrischen Staatsministerin für Verkehr, Ilse Aigner (CSU), das Nachtfahrverbot in Tirol zu lockern. Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) bezeichnete den Vorstoß als „inakzeptabel”.

Die Chancen auf eine Einigung zur Lösung der Transitproblematik dürften eher gering sein.

apa

stol