Das Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung EFRE 2007/2013" basiert in Südtirol auf drei Säulen. Dabei werden Projekte zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, Projekte, die eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sichern und solche, die Prävention naturbedingter Risiken vorsehen, unterstützt.Die Mittel stammen zu mehr als einem Drittel aus dem Europäischen Fonds zur Förderung der Regionalen Entwicklung (EFRE).Es gehe darum, die Entwicklung Südtirols zu stärken, wobei das Zusammenwirken der verschiedener Sektoren, die Innovationsfähigkeit und der Vorrang von Umweltbelangen gegenüber rein wirtschaftlichen Interessen wichtig sei, hieß es bei der Sitzung am Dienstag.„Die rund 74 Millionen Euro des Südtiroler EFRE-Programms sind bereits zur Gänze zweckgebunden. Bei der Auszahlung der Gelder, die derzeit bei 50 Prozent liegt, muss allerdings ein Gang zugelegt werden", sagte der Landeshauptmann.51 von 113 Projekten bereits abgeschlossenBei den fünf Ausschreibungen für das EFRE-Programm waren insgesamt 198 Projekte eingereicht worden. Zur Förderung zugelassen wurden 113, davon seien 51 bereits abgeschlossen.Vor allem im Vergleich mit anderen Ländern stehe man, was die Umsetzung der Vorhaben in den verschiedenen Bereichen anbelange, gut da, allein bei der Forschung gebe es noch Aufholbedarf, meinte der Landeshauptmann.„Gerade in den Bereichen alternative Energie, Aufwertung der Bahn, Sicherheit und Umwelt konnten durch die Projekte weitere Schritte nach vorn gemacht werden", so Durnwalder.Optimistisch für 2014-2020In seinem jährlichen Bericht hat der Begleitausschuss des Programms eine positive Bilanz über die Durchführung und den derzeitigen Umsetzungsstand gezogen. Auch wurde ein optimistischer Blick auf die neue Programmperiode 2014-2020 gewagt, an deren Vorbereitung bereits gearbeitet wird. Ein erster Programmentwurf könnte bereits im Juni von der Landesregierung begutachtet werden, meinte Durnwalder. 2014 soll die Programmumsetzung starten. „Wir werden uns dafür einsetzen, ebensoviel Geld zu bekommen wie für die ablaufende Programmperiode", betonte der Landeshauptmann.