Seit gut zehn Jahren steht Matteo Del Fante an der Spitze der italienischen Post. Unter seiner Regie kletterte der Nettogewinn auf 2,2 Milliarden Euro. Allein im ersten Halbjahr 2026 legte die Post um weitere 3,5 Prozent zu.<BR /><BR />Jetzt plant die börsennotierte, dem Staat gehörende Aktiengesellschaft eine Reorganisation. Sie will damit ihre Position im Banken- und Versicherungsgeschäft ausbauen und zudem mit der Übernahme von TIM auch im Kommunikationssektor eine zentrale Rolle übernehmen. So weit, so gut! „Bonne chance“ kann man da nur sagen.<BR /><BR />Herr und Frau Südtiroler bringen die Post eher mit ihrer eigentlichen Aufgabe in Verbindung, nämlich mit der Zustellung von Briefen, Zeitungen und Paketen. Da sieht die Welt leider anders aus. Oft wird die Post tagelang gar nicht zugestellt.<BR /><BR />Die letzte Hoffnung ist die Besinnung auf autonome Befugnisse und somit auf eine zweite, wesentlich kleinere Reorganisation, nämlich die Übertragung aller Zuständigkeiten an einen Südtiroler Postdirektor. Damit Schein und Sein im Lot sind.<BR /><BR /> <a href="mailto:elmar.pichlerrolle@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">elmar.pichlerrolle@athesia.it </a>