Freitag, 26. August 2016

„Prada“: Kundenzurückhaltungen in China und Italien

Der italienische Modekonzern „Prada“ hat heuer bereits abgeschrieben. 2016 solle der Wendepunkt werden, ab dem es wieder aufwärtsgehe, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Von Jänner bis Juni fiel der Umsatz aber um 15 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro und der Überschuss um 25 Prozent auf 142 Millionen Euro.

"Prada" versucht mit einem neuen Konzept die Kunden zu überzeugen.
"Prada" versucht mit einem neuen Konzept die Kunden zu überzeugen. - Foto: © APA/AFP

Vor allem in China hielten sich die Kunden wegen der Konjunkturabkühlung zurück. Aber auch im Heimatmarkt Italien wurde im ersten Halbjahr 21 Prozent weniger für die Luxusmode ausgegeben als noch ein Jahr zuvor.

Letztes Umsatzplus vor 2 Jahren

Das letzte Mal hat „Prada“ auf vergleichbarer Basis – also ohne Berücksichtigung von Währungseffekten und der Eröffnung neuer Läden – 2014 ein Umsatzplus verzeichnet.

Derzeit versucht „Prada“ mit weniger teuren Produkten und einem neuen Konzept für die Geschäfte bei der Kundschaft zu punkten.

Zuletzt lief vor allem das für das Luxuslabel wichtige Geschäft mit hochwertigen Lederwaren schlecht. Analysten sind der Ansicht, dass der Wettbewerb in der Branche und der Erfolg des Konkurrenten „Gucci“ die Erholung erschweren wird.

apa/reuters

stol