Mittwoch, 17. Juni 2015

Preise in EU und Eurozone ziehen wieder an

In EU und Eurozone ziehen die Preise wieder an. Nach Monaten der Deflation gab es im Mai laut Eurostat-Daten sowohl in der gesamten Union als auch im Währungsgebiet einen Anstieg der Inflation von je 0,3 Prozent.

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Spitzenreiter sind Malta und Rumänien (je 1,3 Prozent), am anderen Ende liegt Zypern mit minus 1,7 Prozent.

Hinter Malta und Rumänien rangieren Lettland (1,2 Prozent), Österreich und Portugal (je 1,0 Prozent), Schweden (0,9 Prozent), Belgien (0,8 Prozent), Deutschland, Niederlande und Tschechien (je 0,7 Prozent), Ungarn (0,6 Prozent), Estland (0,5 Prozent), Dänemark und Luxemburg (je 0,4 Prozent), Frankreich (0,3 Prozent), Italien und Irland (je 0,2 Prozent), Großbritannien und Finnland (je 0,1 Prozent).

Sieben EU-Staaten verzeichneten einen Preisverfall, also eine Deflation. Hinter Zypern liegen Griechenland (-1,4 Prozent), Slowenien (-0,8 Prozent), Polen (-0,6 Prozent), Spanien und Bulgarien (je -0,3 Prozent) sowie Slowenien und Litauen (je -0,1 Prozent). Unverändert blieben die Preise in Kroatien.

Die Deflation in der Eurozone hatte im Dezember 2014 mit -0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat begonnen. Im Jänner folgte mit -0,6 Prozent ein deutlicher Preisverfall, im Februar schwächte sich das Minus ab (-0,3 Prozent) und im März ging es weiter auf -0,1 Prozent zurück. Im April blieben die Preise unverändert, ehe sie nun im Mai erstmals wieder anstiegen.

apa

stol