Mittwoch, 06. Dezember 2017

Preiskampf auf der Piste

Saisons-Skikarten zum halben Preis? Solche Dumpingpreise sind heuer in der Schweiz zu finden. Ein Modell auch für Südtirol? Dieser Frage geht der aktuelle „WIKU“ nach.

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Seitdem die Kluft zwischen dem Wert eines Euro und eines Franken größer geworden ist, haben sich Touristen aus der EU zunehmend vom Ferienland Schweiz verabschiedet. Skifahren bei den Eidgenossen ist für sie schlicht zu teuer. Damit haben die Liftbetreiber ein kapitales Problem: Ihre Anlagen laufen weiter, auch wenn die Pisten verwaist sind. Das geht ins Geld.

Ordentliche Rabatte

Um wieder mehr Skifahrer anzulocken, setzen einige Skigebiete auf ordentliche Rabatte. Vorreiter dieser Entwicklung ist das Skigebiet Saas Fee: Die Betreiber der Bergbahnen boten im Vorjahr die Saisonskarte für 222 statt 1050 Franken an. Aber nur, wenn im Vorverkauf mindestens 99.999 Pässe reserviert waren. Das Konzept ging auf. Auf einen Schlag brachten die Liftbetreiber 75.000 Abos unter die Leute – für 16 Millionen Franken. So viel verdienten sie sonst im ganzen Winter. 

Skepsis in Südtirol

In Südtirol steht man  Preiskämpfen skeptisch gegenüber. Zu hoch seien die Betriebskosten,  zu unkalkulierbar die Folgen. Denn nicht jede Marketingaktion ist gleich sinnvoll, wie Thomas Aichner vom Wirtschaftsdienstleister IDM erklärt. Weshalb solche Lockangebote auch in die Hose gehen können und wie Südtirols Skigebiete weiterhin Gäste und Einheimische anziehen wollen, lesen Sie ihm aktuellen „WIKU“.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol