Donnerstag, 21. März 2019

„probahn“ wünscht sich Direktverbindung nach Triest

Die Hafenstadt Triest ist bei den ÖBB derzeit in aller Munde. ÖBB-Chef Andreas Matthä erklärte den Hafen Triest am Montag bei der 300-Jahr-Feier wieder zum „Mittelpunkt von Handel und Seefahrt“. Das Fahrgastvereinigung „probahn“ fordert nun, dass nach der Erfolgsstory im Güterverkehr auch der Personenverkehr folgen muss. Die ÖBB hoffen auf eine Kooperation mit Tourismuspartnern.

Die norditalienische Hafenstadt Triest ist bei den ÖBB derzeit in aller Munde.
Die norditalienische Hafenstadt Triest ist bei den ÖBB derzeit in aller Munde.

Täglich 9 Güterzuge von und nach Triest seien eine beeindruckende Bilanz, heißt es von der „probahn“. „Unter Berücksichtigung dieser beachtlichen positiven Entwicklung ist es umso erstaunlicher, dass es derzeit für Reisende keine attraktive Bahnverbindung zwischen Wien und Triest gibt“, erklärte „probahn“-Sprecher Peter Haibach in einer Aussendung.

Die Fahrgastvereinigung schlägt vor, die tägliche Verbindung von Wien nach Ljubljana nach Trieste Centrale zu verlängern – „dies wäre die klassische Südbahnroute, wie sie zu Zeiten der Monarchie bestanden hatte.“

Aber auch die Achse München – Salzburg – Villach – Triest biete Potenzial. Derzeit enden die Züge in Klagenfurt. „probahn“ verwies darüber hinaus auf Aussagen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der sich für eine Direktverbindung nach Triest ausspricht.

apa 

stol