Mittwoch, 30. November 2016

Raika-Verbandsobmann: "Äpfel mit Birnen verglichen"

Die Südtiroler Raiffeisen-Welt kommt derzeit nicht zur Ruhe: Zuerst stimmte die Raika Ritten gegen eine Angliederung an die Südtiroler Landesgruppe, nun scheint auch die Raika St. Martin in Passeier denselben Weg einschlagen zu wollen.

Die Südtiroler Raiffeisen-Welt kommt derzeit nicht zur Ruhe.
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Die Südtiroler Raiffeisen-Welt kommt derzeit nicht zur Ruhe.

Für den Obmann des Raiffeisenverbandes, Herbert von Leon, sind die Argumente der 2 Banken aber nicht nachvollziehbar, wie er sagt: "Die Regeln sind für alle gleich und auch was die Kosten betrifft, werden Äpfel mit Birnen verglichen."

"Dolomiten": Sind Sie enttäuscht, dass nicht alle Raikas der Südtiroler Landesgruppe beitreten wollen?

Herbert von Leon: Wir haben versucht, das Beste herauszuholen und es ist uns gelungen. Dass wir eine eigene Landesgruppe bilden dürfen, war ja nicht selbstverständlich. Nun liegt es an den Raikas selbst, sich zu entscheiden. Wenn aber von 47 Raikas 45 Ja zur Südtiroler Gruppe sagen, dann ist das nicht schlecht. Aber auch für die Raika Ritten und - sollte sie sich auch gegen uns entscheiden - für die Raika St. Martin in Passeier ist unsere Tür weiterhin offen. Zudem muss man erst schauen, ob der zweite „gruppo nazionale“, also die Trentiner Gruppe, überhaupt zustande kommt. Bei uns konnten alle Raikas Einsicht in die Dokumente nehmen, im Gegensatz zur Trentiner Gruppe, da es dort noch keine definitiven Verträge gibt. Zudem wird es auch bei der Trientner Gruppe keine größeren Freiräume für die einzelnen Banken geben. Erst am Freitag hieß es aus Rom: „Le regole sono uguali per tutti.“

D/sor

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Das ausführliche Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol