Freitag, 19. Juli 2019

Rating: Südtirol bekommt die Note „aaa“ und nicht „AAA“

Das Landespresseamt (LPA) hat am Dienstag, 16. Juli, eine Aussendung mit dem Titel „Finanzen: Südtirol erhält erstmals AAA-Rating“ veröffentlicht, die auch von STOL übernommen wurde. Wie das LPA nun am Freitag mitteilt, wurden in diesem Text versehentlich die Großbuchstaben „AAA“ statt der Kleinbuchtsaben „aaa“ verwendet.

Südtirols Bewertung durch Fitch Rating fiel ein bisschen weniger ausgezeichnet aus, als zunächst mitgeteilt.
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Südtirols Bewertung durch Fitch Rating fiel ein bisschen weniger ausgezeichnet aus, als zunächst mitgeteilt.

Das Landespresseamt hat im Bericht über Südtirols Finanzbewertung durch Fitch Rating fälschlicherweise von „AAA“ statt „aaa“ gesprochen. Dahinter stehen 2 unterschiedliche Bewertungsmodi, wie das LPA nun erklärend mitteilt.

Im herkömmlichen Modus fließen Länderrisiken mit ein: Hier bewertete Fitch Südtirol mit „A-“ (STOL hat am 16. Juli berichtet). Im anderen, dem sogenannten „Stand alone-Modus“, werden externe Faktoren hingegen nicht berücksichtigt. Dabei erzielte Südtirol die Note „aaa“ – und nicht wie ursprünglich mitgeteilt „AAA“.

„AAA“ und „aaa“ sind nicht dasselbe, da beim Rating in Kleinbuchstaben Südtirol ohne den Faktor Italien klassifiziert wurde. Aber auch das „aaa“ sei eine Höchstnote, betont das LPA. Vereinfacht gesagt: Südtirol steht für sich genommen sehr gut da.

stol/lpa

stol