Dienstag, 06. Februar 2018

Razzia in Audi-Werken wegen Abgas-Affäre

Im Zuge der Abgas-Affäre lässt die Staatsanwaltschaft München II seit Dienstagfrüh die Zentrale der VW-Tochter Audi in Ingolstadt (Bayern) und das Werk in Neckarsulm (Baden-Württemberg) durchsuchen. 18 Staatsanwälte und Beamte der beiden Landeskriminalämter seien dabei im Einsatz, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Audi-Werk Neckarsulm Foto: APA (dpa)
Audi-Werk Neckarsulm Foto: APA (dpa)

Zuvor hatte der Rechercheverbund von „Süddeutscher Zeitung”, Norddeutschem Rundfunk (NDR) und Westdeutschem Rundfunk (WDR) berichtet. Ein Audi-Sprecher sagte, auch im Vorstandsbereich werde durchsucht. Details nannte er nicht. Audi kooperiere mit den Ermittlern und stelle Daten zur Verfügung.

Bei der erneuten Razzia geht es laut Staatsanwaltschaft um den Verdacht der Abgasmanipulation. Die Zahl der Beschuldigten beläuft sich auf 14. Darunter seien nach wie vor keine aktuellen oder ehemaligen Vorstandsmitglieder von Audi.

apa/dpa/ag.

stol