Damit soll die Kapazität der beiden Häfen wesentlich ausgedehnt werden. Ziel des Projekts ist es, mit einem integrierten und voll automatisierten logistischen System den Schiffsverkehr der Strecken zwischen Asien und Europa zu gewinnen und eine Alternative zum stark belasteten Hafen von Rotterdam zu bieten. Von der Plattform soll der Handel mit Österreich, Bayern und dem Balkan-Raum stark profitieren.Das Projekt wird von UniCredit mit der zur großen dänischen Reederei Moller Maersk gehörenden Gesellschaft APM Terminal mitfinanziert. „Wir haben ein innovatives Modell für einen Neubeginn des Hafensystems in Italien entwickelt“, sagte UniCredit-Chef Federico Ghizzoni. Das Projekt sieht Privatinvestitionen in Höhe von 700 Mio. Euro vor. Der Staat und die Region Friaul Julisch Venetien werden weitere 300 Mio. Euro für den Bau von Bahn- und Straßeninfrastrukturen für die Plattform locker machen.Um dem Hafen Triest mehr Konkurrenzfähigkeit zu sichern, ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur dringend notwendig. Die jetzige Bahnlinie ist über 150 Jahre alt und für zusätzliche Güterwagons nicht befahrbar. An der Modernisierung des Bahnsystems will sich Italiens staatliche Bahngesellschaft Trenitalia beteiligen.Italien bemüht sich jetzt, auch Slowenien in das Projekt einzubinden. Damit sollen Triest und Monfalcone mit dem slowenischen Hafen Koper ein integriertes Hafensystem der oberen und mittleren Adria aufbauen. „Die Regierung in Laibach hat Interesse signalisiert. Es ist wichtig, uns um Synergien unter den Häfen der nördlichen Adria zu bemühen“, kommentierte Außenminister Franco Frattini. Die italienischen Häfen sollten mit Koper nicht konkurrieren, sondern eng zusammenarbeiten. apa