Ausgehend von der schwierigen Situation nach dem Dacheinsturz der Sterzinger Eishalle im Februar 2021 und der seither nur provisorischen Lösung, verfolgt die neu gegründete Projektgruppe rund um die Unternehmen Graus GmbH, Intercom Dr. Leitner GmbH, Leitner AG, Mader GmbH, Wipptaler Bau AG und Wolf System GmbH einen klaren Ansatz: Gemeinsam, regional verankert und wirtschaftlich realistisch soll eine dauerhafte Lösung für das Wipptal geschaffen werden.<BR /><BR />Die Initiative vereint führende Kompetenz aus allen relevanten Bereichen – vom Hoch- und Tiefbau über Eistechnik, Gebäudetechnik bis hin zu Dach- und Fassadenbau. Ziel ist es, im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Modells (PPP) eine Mehrzweckarena zu realisieren, die leistbar, energieeffizient und rasch umsetzbar ist.<BR /><BR />Kern des Projekts ist die Standortsicherung des Eissports im Wipptal – insbesondere für einen der sportlich erfolgreichsten Klubs der Alps Hockey League sowie für derzeit 130 Kinder und Jugendliche im Nachwuchsbereich. Gleichzeitig eröffnet die neue Arena Perspektiven für den Ausbau des einzigen Sportgymnasiums Südtirols und für internationale Kooperationen im Nachwuchs- und Schulsport.<h3> Eine Halle für den ganzen Bezirk</h3>Darüber hinaus ist die WIPP ARENA als offenes Projekt für die gesamte Bevölkerung gedacht: Die Mehrzweckhalle mit Platz für rund 1400 Zuschauerinnen und Zuschauer soll nicht nur dem Eissport dienen, sondern vielfältig nutzbar sein. Bei Konzerten, Ausstellungen, Messen oder andere Veranstaltungen stehen dabei sogar 2500-3000 Plätze zur Verfügung. Durch die Zusammenlegung des Barbetriebs mit dem benachbarten Schwimmbad werden Ressourcen gebündelt, wirtschaftliche Synergien geschaffen und regionale Wertschöpfung gestärkt. In diesem Sinne werden auch neue Umkleidekabinen für die angrenzenden Tennisplätze entstehen und ein Fitnessstudio zugänglich auch für die Sportsschüler.<BR /><BR />Ein zentrales Anliegen der Projektgruppe ist die soziale Verantwortung gegenüber dem Bezirk. Durch gebündelte regionale Kompetenz konnten die ursprünglich geschätzten Baukosten früherer Planungen deutlich reduziert werden. Die Gesamtkosten für die Realisierung der Arena liegen bei rund 25 Millionen Euro, ergänzt durch nachhaltige Energiekonzepte wie Wärmerückgewinnung, Fotovoltaik und die Einbindung des Schwimmbads in das Energiesystem.<BR /><BR />Der Zeitplan ist ebenso definiert: Ziel ist es, mit dem Bau noch innerhalb 2026 zu beginnen, die Fertigstellung und Inbetriebnahme sollte dann in zwei Jahren erfolgen. „Mit der WIPP ARENA möchten wir zeigen, was möglich ist, wenn regionale Unternehmen Verantwortung übernehmen, gemeinsam denken und gemeinsam handeln“, so Christof Leitner (Intercom) und Anton Seeber (Leitner), Initiatoren des Projektvorschlages.