Donnerstag, 22. Oktober 2020

Reisewarnung für Südtirol: „Die Sorge ist groß“

„Ich möchte das Wort Katastrophe nicht in den Mund nehmen, aber die Sorge ist sehr groß“, so die erste Stellungnahme von hds-Präsident Philipp Moser zur ausgesprochenen Reisewarnung für Südtirol durch das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI).

Philipp Moser und der hds machen sich in Anbetracht der Tatsache, dass das RKI Südtirol erneut zum Risikogebiet ausgerufen hat, große Sorgen.
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Philipp Moser und der hds machen sich in Anbetracht der Tatsache, dass das RKI Südtirol erneut zum Risikogebiet ausgerufen hat, große Sorgen. - Foto: © ALFRED TSCHAGER PHOTOGRAPHY & CO
Wie berichtet, hat das RKI Südtirol am Donnerstagvormittag zum Risikogebiet erklärt, die Reisewarnung gilt ab Samstag.

„Sollte die Einstufung als Risikogebiet länger aufrecht bleiben, dann sehe ich negative Auswirkungen vor allem für den stationären Nichtlebensmittel-Handel in Südtirols historischen Ortszentren“, so der Präsident des hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Moser.

Diese Sparte arbeite stark mit den Gästen, die Südtirols Ortskerne und Stadtzentren aufsuchen. Präsident Moser rechnet mit Umsatzverlusten von bis zu 50 Prozent.

„In der öffentlichen Wahrnehmung gilt immer wieder die Tourismusbranche als der am meisten von Covid19 gebeutelte Bereich. Weniger zum Vorschein kommt der stationäre Einzelhandel, der seit Monaten mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat und eines der Hauptopfer dieser Krise ist. Vor allem die Bekleidungsbranche verzeichnet starke Einbußen“, schildert Philipp Moser die derzeitige Situation abschließend .

liz