Donnerstag, 18. Januar 2018

Rekordjahr für das Europäische Verbraucherzentrum

Für das Europäische Verbraucherzentrum Italien war 2017 ein Rekordjahr. Die Zahl der Verbraucher, die ihre Anliegen dem Verbraucherzentrum anvertraut haben, ist deutlich gestiegen.

Monika Nardo, Leiterin des EVZ, zeigt sich zufrieden.
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Monika Nardo, Leiterin des EVZ, zeigt sich zufrieden. - Foto: © STOL

Das Europäische Verbraucherzentrum gehört zum Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren und wird von den EU-Mitgliedstaaten, Island und Norwegen finanziert. Die Verbraucher werden informiert und unterstützt, um Käufe im EU-Binnenmarkt tätigen zu können.

Seit 2005 gibt es in Italien 2 Anlaufstellen: eine in Bozen, organisiert durch die Verbraucherzentrale Südtirol und eine in Rom.

Monika Nardo, Leiterin des EVZ Bozen, betont, dass man mit den Tätigkeiten und Resultaten von 2017 sehr zufrieden sei.

Die Zahlen von 2017

2017 gab es bei den außergerichtlich gelösten Beschwerden ein Plus von 10 Prozent, nämlich insgesamt 1255. Damit kamen 82 Prozent der Beschwerden von ausländischen Verbrauchen gegen italienische Unternehmen, das ist ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2016.

Die Beschwerden von italienischen Verbrauchern gegen ausländische Unternehmen ist ebenfalls um 13,5 Prozent gestiegen. Die 5 Sektoren, an die die meisten Beschwerden gerichtet waren sind Flugverkehr, Autovermietungssektor, Freizeit- und Kulturdienstleistungen, Bekleidung und Beherbergungs- und Verpflegungsdienstleistungen.

Junge Verbraucher erreichen

Nicht zuletzt versucht der EVZ auch junge Verbraucher zu erreichen, wie etwa durch Vorträge an Oberschulen, Universitäten und  anderen Einrichtungen.

Steigend sind auch die Zahlen der Internetbesucher des EVZ auf den beiden Homepages.

stol

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