Die stärkste Besuchergruppe kommt weiterhin aus Deutschland (2,4 Millionen Gäste), auch wenn deren Zahl und rund drei Prozent schrumpft. Italien liegt mit 1,4 Millionen Ankünften stabil im Plus, dahinter folgen Österreich und die Schweiz – ebenfalls mit leichten Zugewinnen. Noch deutlicher fällt der Zuwachs bei Gästen aus Benelux aus (plus 15,2 Prozent).<BR /><BR />Der kräftigste Schub kommt jedoch aus den „anderen Ländern“: Diese Kategorie – darunter vor allem arabische Staaten, sowie Märkte außerhalb Europas – legte von 750.000 auf knapp eine Million Gäste zu. Insgesamt ergibt das ein sattes Plus von 32,2 Prozent. Für die Betriebe bedeutet das eine zunehmend diversifizierte Gästestruktur – ein Trend, der bereits seit mehreren Jahren anhält.<h3> Camping, Privatzimmer und Bauernhöfe holen auf</h3>Nicht nur Hotels profitierten vom starken Sommer. Campingplätze, Privatvermieter und Urlaub auf dem Bauernhof meldeten jeweils rund fünf Prozent mehr Übernachtungen und lagen damit über dem gesamtstaatlichen Schnitt. Die Nachfrage nach naturnahen und flexiblen Unterkunftsformen bleibt hoch.<h3> Alle Destinationen im Plus</h3>Keine der Südtiroler Destinationen musste heuer Rückgänge hinnehmen. Am stärksten wuchs Gröden mit einem Übernachtungsplus von 6,9 Prozent, gefolgt vom Eisacktal mit plus fünf Prozent. Am unteren Ende der Skala liegt das Meraner Land mit einem Zuwachs von 1,2 Prozent – eine Region, die traditionell stark vom deutschen Markt abhängt und das Minus aus Deutschland deutlicher zu spüren bekam.