„Wir müssen wieder unabhängig werden und um dies zu erreichen, brauchen wir ein starkes Europa und eine Industrie, die unter gleichen Bedingungen mit dem Rest der Welt konkurrieren kann“, so der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Alexander Rieper.<BR /><BR />Viele europäische Unternehmen stünden heute im Wettbewerb mit chinesischen Produzenten, die von deutlich vorteilhafteren Bedingungen profitierten: „Der Wettbewerb wird durch massive staatliche Beihilfen, wesentlich niedrigere Energiekosten, geringere Sozial- und Umweltstandards sowie eine exportfördernde Währungspolitik verzerrt“, so Rieper. Darunter leiden auch in Südtirol strategische Bereiche wie die Automobilindustrie, der Maschinenbau, die Glas- oder Textilbranche. <h3> Rieper: „Wir müssen den Binnenmarkt vollständig öffnen“</h3>Der UVS-Präsident spricht sich daher für faire Wettbewerbsbedingungen aus. „Wir fordern nicht Protektionismus, sondern Gegenseitigkeit. Wer nach Europa exportiert, muss sich an Regeln halten, die mit denen vergleichbar sind, die unsere Unternehmen täglich einhalten.“<BR /><BR />Zugleich gelte es, den EU-Binnenmarkt auszubauen, indem man interne Barrieren beseitige und die Industrie stärke. „Der europäische Haushalt mit dem Mehrjahresfinanzrahmen 2028 bis 2034, der derzeit diskutiert wird, muss dies berücksichtigen.“<Texttief> <Texttief></Texttief> </Texttief>