„In den vergangenen Tagen wurden noch die letzten Arbeiten durchgeführt: Die Drehkreuze wurden programmiert und die Beschilderungen angebracht“, sagt Kurt Prast, Gemeindereferent für Mobilität. Somit ist für morgen alles bereit. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1104990_image" /></div> Während der Revision der Bahn im November wurde der Eingangsbereich an der Talstation in Bozen und der Bergstation in Oberbozen entsprechend umgebaut. Die Entwerter wurden um 5 bis 6 Meter versetzt, um Platz für die getrennten Zugangslinien zu schaffen: jene für die Besitzer von Südtirol-Pass und Abo-Plus und jene für Touristen mit Gästekarte oder Besucher mit Tagesticket,“ erklärt Prast. <BR /><BR />Die unterschiedlich programmierten Drehkreuze gewährleisteten diesen getrennten Zugang und verkürzten die Wartezeit der Pendler deutlich. In der Bahn sind Gäste und Pendler dann gemischt. <h3> „Haben auf die Anliegen der Bevölkerung reagiert“</h3>Das Projekt wurde von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) gemeinsam mit der Gemeinde Ritten umgesetzt. Die Kosten von 30.000 Euro trägt die STA. „Wir haben auf die Anliegen der Bevölkerung reagiert. Bereits vor Jahren wurde das Thema in der ‚ARGE Sanfte Mobilität am Ritten' besprochen. Im Frühjahr 2024 setzte eine Initiativgruppe mit 900 gesammelten Unterschriften ein deutliches Zeichen, das schließlich zur Realisierung führte“, sagt Prast. Auch bei den Mobilitätstagen am Ritten im vergangenen September hätten die Bürgerinnen und Bürgern die Vorzugsspur mit Nachdruck gefordert. Jetzt ist da. <BR /><BR /> Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden mit der Umsetzung und hoffen, dass die neue Regelung den Alltag der Pendler erleichtert. Für Passagiere mit Gästekarte oder Tagesticket bedeutet dies hingegen, dass sie sich auf längere Wartezeiten einstellen müssen. Die Beschilderung ist aber klar und die Bedienung der Drehkreuze einfach, so dass alles reibungslos ablaufen kann. <h3> Gemeinsam stark gemacht</h3>Zufrieden ist auch die Initiativgruppe „Priority“, die sich für die Vorzugsspur stark gemacht hat. „Wenn man sich gemeinsam für eine gute Sache einsetzt, führt das zum Erfolg; das hat sich hier gezeigt“, betont Renate Mumelter. Die Initiativgruppe habe stets den Dialog mit den zuständigen Stellen gesucht und auch gefunden. Jetzt seien alle froh. <BR /><BR />Gemeindereferent Kurt Prast sieht es genauso: „Die Vorzugsspur bei der Rittner Seilbahn ist ein Beispiel dafür, wie bürgernahe Politik die Lebensqualität verbessern kann. Ein Gewinn für die Region und ein Erfolg für alle, die sich für die Realisierung stark gemacht haben.