Bei einem Marktanteil von knapp 50 Prozent gehe Wachstum in Deutschland nicht mehr mit großen Schritten voran.„Die Luft in Deutschland wird dünner, das heißt, wir werden die Internationalisierung weiter vorantreiben“, sagte der neue Vorstandschef der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, Christof Queisser, am Donnerstag in Leipzig.Erste Erfolge gebe es in Kanada. Eine eigene Niederlassung sei nicht geplant. „Wir arbeiten mit Importeuren zusammen.“Auch in Russland und Österreich werde Sekt von Rotkäppchen-Mumm verkauft. Firmenzukäufe im Ausland seien nicht ausdrücklich geplant. „Aber wir sind offen dafür“, sagte Queisser.Insgesamt ist das Ausmaß des Exports noch bescheiden. 2012 verkaufte Rotkäppchen-Mumm gerade eine Million Flaschen Sekt ins Ausland.dpa