Wie die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, würde sich die Beteiligung des Staates damit auf 50 Prozent plus eine Aktie verringern. Der Verkauf könnte Ende des Jahres über die Bühne gehen, sei aber spätestens für 2016 geplant.Das zur Disposition stehende Paket an der weltgrößten börsennotierten Ölfirma ist derzeit umgerechnet knapp 10 Mrd. Euro wert. Rosneft wollte sich nicht zu dem Zeitungsbericht äußern, in dem kein Grund für den Verkauf genannt wird. Weil die Börse in Moskau wegen des Ukraine-Konflikts und der Sanktionen des Westens gegen Russland zuletzt deutlich an Wert verloren hat, könnte zurzeit nicht der optimale Zeitpunkt für das Geschäft sein.Rosneft-Chef Igor Setschin ist ein enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die USA haben ihn auf ihre Sanktionsliste gesetzt.apa/reuters