Samstag, 07. Juli 2018

SAD-Chef kündigt Schadensersatzklage an

Im Wettbewerb um den Nahverkehr geht es um 900 Mio. Euro. Jetzt hat ihn die Landesregierung annulliert – und SAD-Chef Ingemar Gatterer sieht rot. „Damit werden alle geschädigt, die ihre Unterlagen ordnungsgemäß abgegeben haben wie die SAD“, kündigt Gatterer Strafanzeige an.

Die Landesregierung hat den Wettbewerb um den Nahverkehr aufgehoben.
Badge Local
Die Landesregierung hat den Wettbewerb um den Nahverkehr aufgehoben. - Foto: © STOL

Mit der Annullierung werde nicht nur das Land, sondern auch LiBUS und KSM wenig Freude haben,  denn sie  seien die „Begünstigten einer Begünstigung“ und müssten  vom nächsten Wettbewerb ausgeschlossen werden.

Zur Aufhebung des Wettbewerbs meint Gatterer: „Das ist eine Riesenschweinerei der Landesregierung. Alle anderen  haben die Unterlagen ordnungsgemäß abgegeben, nur bei LiBUS und KSM war klar, dass sie das nicht können. Und jetzt geht die Politik her und annulliert einfach alles.  Damit schädigen  sie das Interesse aller anderen – wie der SAD.“

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol