Von den knapp 5,9 Millionen Bahnkilometern, die im lokalen Bahnverkehr in Südtirol pro Jahr gefahren werden, werden derzeit 2,52 Millionen Kilometer von SAD und 3,36 Millionen Kilometer von Trenitalia abgewickelt.SAD-Züge befahren derzeit die Strecken Mals-Meran, Meran-Bozen, Bozen-Brenner, Franzensfeste-Innichen, Brenner-Innsbruck und Innichen-Lienz (die beiden letzteren in Zusammenarbeit mit ÖBB). Das Streckennetz der Bahndienste. - Foto: SADUm die Bahndienst bis 2024 ging es am Dienstag in der Sitzung der Landesregierung. Dabei kam die SAD wiederum zu Handkuss. Allerdings nicht über eine Konzessionsvergabe. Die Führung der Bahndienste ergeht nun als Direktauftrag an die SAD. Der Zeitrahmen des genehmigten Dienstleisungsvertrages erstreckt sich dabei bis 2024. - analog zur Fälligkeit des Dienstleistungsvertrags des Landes mit der italienischen Eisenbahngesellschaft Trenitalia.Laut EU-Bestimmungen können die lokalen Bahndienste - im Gegensatz zu den Busdiensten - bei entsprechender Begründung ohne Ausschreibung direkt vergeben werden."Die Beauftragung von zwei konkurrierenden Eisenbahnunternehmen hat sich bewährt und zu einer deutlichen Qualitätssteigerung im lokalen Bahnverkehr beigetragen", unterstreicht Landeshauptmann Arno Kompatscher. Tweet von Land Südtirol #SAD führt lokale #Bahndienste nicht mehr in Konzession sondern als Direktauftrag. #lreg genehmigt Dienstleistungsvertrag bis Ende 2024 pic.twitter.com/0hwiAkDRiV&mdash Land Südtirol (@LandSuedtirol) 8. August 2017Auf dieser Basis wolle man auch in Zukunft weiterarbeiten und die Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit im lokalen Bahnverkehr weiter steigern, damit die Bahn zu einer echten Alternative zum Privatauto werde.Die Abteilung Bahn bei der SAD besteht seit 2004 und zählt heute ungefähr 140 Mitarbeiter.stol/ker