Freitag, 26. Februar 2016

Santer bleibt an der Spitze des Beratungsringes für Obst- und Weinbau

Manuel Santer, der bisherige Obmann des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau, wird der Organisation weitere vier Jahre vorstehen. Dies entschieden die knapp 100 Delegierten bei der 55. Generalversammlung am Freitag im Vereinssaal von Nals.

Manuel Santer bleibt auch weiterhin der Obmann des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau
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Manuel Santer bleibt auch weiterhin der Obmann des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau

Sie haben den 32-jährigen Obstbauern aus Lana nach vier Jahren Amtszeit mit einer eindeutigen Mehrheit (91 von 92 möglichen Stimmen) bestätigt. Auch sein Stellvertreter für den Bereich Weinbau, Michael Bradlwarter, Obst- und Weinbauer aus Gries, wurde im Amt bestätigt. Neu ist der Stellvertreter für den Bereich Obstbau, zu dem Peter Reisinger, Obstbauer aus Laas, gewählt wurde. 

Manuel Santer setzt auf Kontinuität und somit auch weiterhin auf Kommunikation. Unter seiner Obmannschaft hat der Beratungsring sein Kommunikationsangebot deutlich ausgebaut und nutzt nun verstärkt auch digitale Medien.

„Der persönliche Kontakt, das Gespräch und der Austausch mit den Bauern bei Flurbegehungen und Einzelberatungen hat für uns nach wie vor einen sehr wichtigen Stellenwert, doch wir nutzen nun auch unsere eigene Beratungsring-App, unser Onlinebetriebsheft, die Homepage und den SMS- und E-Mail-Dienst zur schnellen Weitergabe von Informationen“, sagte Manuel Santer.

Bilanz: Ein gutes Obst- und Weinjahr

Neben Obmann Manuel Santer hat auch Ring-Koordinator Robert Wiedmer bei der Generalversammlung Bilanz über die Tätigkeiten gezogen. „Für die Marillen- und Kirschen Produzenten war es ein sehr gutes Jahr, aber auch die Apfel- und Weinproduzenten können im Großen und Ganzen zufrieden sein“, sagte Robert Wiedmer.

Einziger Wermutstropfen sei die Sorte Gala. Hier gibt es im Lager nämlich etwas mehr Ausfälle als in anderen Jahren und auch in einigen Rebanlagen ist es im vergangenen Jahren zu einem Produktionsausfall gekommen. Der Grund dafür waren Schäden, die – wie vom Beratungsring gemeinsam mit dem Versuchszentrum Laimburg in umfassenden Erhebungen festgestellt – durch ein Pflanzenschutzmittel verursacht worden war.

Die wichtigen Krankheiten Apfeltriebsucht, Feuerbrand und Kirschessigfliege traten im vergangenen Jahr kaum auf; es gab deswegen keine größeren Ausfälle. Sie bleiben aber weiterhin eine ständige Bedrohung und werden weiterhin intensiv verfolgt, hieß es auf der Versammlung.  

stol

stol