„Die Speicherbecken sind für unsere Skigebiete im Winter nicht mehr wegzudenken, denn sie ermöglichen die technische Beschneiung. Im Sommer erfüllen die Multifunktionsbecken aber ebenso zentrale Aufgaben: sowohl für den Zivilschutz als auch für die Landwirtschaft“, bemerkt Helmut Sartori, der Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer.<BR /><BR /> So stehe beispielsweise im Fall von (Wald-)Bränden vor Ort rasch und unkompliziert Löschwasser zur Verfügung. Unter anderem im Skigebiet Gitschberg Jochtal werde das Wasser aus den Speicherbecken im Sommer weiters für die Bewässerung in der Landwirtschaft verwendet. „Eine Win-Win-Situation für alle. Die meisten unserer Mitglieder haben bereits jetzt Multifunktionsbecken, auch neue Anlagen sind in dieser Form geplant“, betont Sartori und richtet einen Appell an die Gemeinden, bei Genehmigung der Projekte auch die positiven Auswirkungen im Augen zu behalten. <BR /><BR /> Außerdem gibt er zu bedenken, dass die Skigebiete in ganz Südtirol gerade einmal 0,5% der Gesamtfläche des Landes ausmachen, ein kleiner Bruchteil hiervon wird von Speicherbecken belegt. „Das Wasser, das in Form von Schnee im Winter auf die Pisten kommt, sickert im Frühjahr bei der Schneeschmelze wieder in das Grundwasser zurück, es ist also nicht verloren“, erklärt Sartori abschließend.