Donnerstag, 05. September 2019

„Schankbetrieb des Jahres“ 2019

Der Hofschank Kinigerhof in Sexten ist der „Bäuerliche Schankbetrieb des Jahres“ 2019. Mit typischen bäuerlichen Gerichten, einer großen Zahl an hofeigenen Produkten und besonderer Gastfreundschaft hat die Familie Stabinger die Jury überzeugt.

Familie Stabinger vom Kinigerhof hat heute die Auszeichnung „Bäuerlicher Schankbetrieb des Jahres“ 2019 erhalten. - Foto: SBB
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Familie Stabinger vom Kinigerhof hat heute die Auszeichnung „Bäuerlicher Schankbetrieb des Jahres“ 2019 erhalten. - Foto: SBB

Als erster Pusterer Schankbetrieb hat sich der Kinigerhof die Auszeichnung „Bäuerlicher Schankbetrieb des Jahres“ gesichert. Der Hofschank von Paul und Margit Stabinger wurden unter den 41 Hof- und Buschenschankbetrieben, die in der Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“ aufscheinen und die Qualitätsmarke „Roter Hahn“ tragen, ausgewählt.

Aktive Landwirtschaft

Seit über 10 Jahren führen Paul und Margit Stabinger mit ihren 3 Kindern Andreas, Patrick und Johanna den Hofschank in Sexten. „In den letzten Jahren hat sich der Betrieb enorm weiterentwickelt und ist sich dabei stets treu geblieben. Es wird größter Wert auf viele hochwertige hofeigene Produkte gelegt“, erklärte Hans J. Kienzl, der Leiter der Abteilung Marketing im Südtiroler Bauernbund. Das Fleisch, Sirupe, Marmeladen sowie Salat und Gemüse stammen vom Hof. Zudem ist vor kurzem ein Ab-Hof-Verkauf von Kaminwurzen gestartet. 

Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler hob in seinen Grußworten die Bedeutung des Zu- und Nebenerwerbs für die bäuerlichen Betriebe hervor. Ein zweites wirtschaftliches Standbein trage wesentlich zum Erhalt der Höfe bei. Die Hof- und Buschenschankbetriebe würden das touristische Angebot ergänzen und seien wichtig für die Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft.

Erfreut und stolz zugleich zeigte sich der Bürgermeister von Sexten, Fritz Egarter. Er hob den großen Fleiß der Familie Stabinger, aber auch der anderen Bergbauern der Gemeinde hervor. Eine aktive Landwirtschaft sei für alle wichtig. Für den Bauernbund-Bezirksobmann Toni Tschurtschenthaler müsse alles dafür getan werden, damit die Landwirtschaft für junge Menschen interessant bleibt. Das heißt auch, dass die Betriebe bestimmte Freiheiten haben müssen. 

stol

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