Montag, 15. Januar 2018

Schiene statt Straße: Euregio-Verkehrsgipfel in Bozen

In Sachen Verkehr strebt die Europaregion einen Schulterschluss an: Am heutigen Montag wollen die 3 Landeshauptleute, Günther Platter für Nordtirol, Arno Kompatscher für Südtirol und Ugo Rossi für das Trentino, klare Ziele zur Verlegung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene definieren.

Der Brennertransit wird Hauptthema beim Gipfel sein.
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Der Brennertransit wird Hauptthema beim Gipfel sein. - Foto: © APA

Beim geplanten Verkehrsgipfel am 5. Februar in München wollen die Landeshauptleute mit gemeinsamen Positionen auftreten.

Zu diesem Zweck werden sie am heutigen Vormittag zu einer Euregio-Vorstandssitzung und einem euregionalen Verkehrsgipfel zusammentreffen und ein gemeinsames Strategiepapier zur Zukunft der Mobilität in der Euregio behandeln.

Grundsätzlich gehe es um die Kostenwahrheit längs des Brenner-Korridors im Wettbewerb mit anderen Routen, so Kompatscher. „Und in dieser Korridor-Logik müssen alle künstlichen Anreize, diese Trasse zwischen München und Verona zu benutzen, schrittweise beseitigt werden – vom günstigen Mautpreis bis zu allen anderen“, betont Kompatscher.

stol/lpa/D

stol