Freitag, 06. Dezember 2019

Schlanders: BASIS-Coworking-Projekt als „Vorzeigemodell“

Ungenutzte Gebäude einem neuen Zweck zuführen und daraus ein kreatives Zentrum schaffen, wo wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung möglich ist. Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnete das Vinschger BASIS-Projekt als „Vorzeigemodell“.

Neue Heimstätte für BASIS: Die ehemalige Drusus-Kaserne in Schlanders aus der Vogelperspektive. (Foto: BASIS)
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Neue Heimstätte für BASIS: Die ehemalige Drusus-Kaserne in Schlanders aus der Vogelperspektive. (Foto: BASIS) - Foto: © basis

Es bietet Raum für innovative Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), für Startup-Unternehmen, Freiberufler, Kultur- und Sozialvereine sowie Künstler aller Art. Über das mit EFRE-Mitteln finanzierte Projekt wurde das Dienstgebäude der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders, die mittlerweile dem Land gehört, saniert.

Auf 2300 Quadratmeter Fläche finden hier nun bis zu 100 kreative Köpfe einen Arbeitsplatz: Räume für Co-Working, Startups, Tagungen, Innovationslabors von Unternehmen, Ateliers, Artists in residence, ein Foodlab und viele weitere Projekträume.

Landeshauptmann zu Besuch

Kurz vor dem Startschuss für das Projekt hat Landeshauptmann Arno Kompatscher gemeinsam mit dem Schlanderser Bürgermeister Dieter Pinggera den Räumlichkeiten am Donnerstag einen ersten offiziellen Besuch abstattet. Begleitet wurde er dabei vom Leiter des Projekts BASIS Vinschgau, Hannes Götsch, sowie Präsident Walter Gostner.

Der Landeshauptmann erklärte zur Bedeutung des Projektes: „Den jungen Erwachsenen Raum zu geben für die Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Talente, ist die beste Investition, um den ländlichen Raum und die Grenzregionen lebenswert zu erhalten.“ Das Projekt BASIS sei ein Vorzeigemodell: „Es bietet viele neue Chancen in bisher ungenutzten Räumen und greift dabei auf europäische Finanzmittel zurück. Initiativen wie diesen gilt unsere volle Anerkennung und größtmögliche Unterstützung.“

stol/lpa