Freitag, 01. April 2016

Schlechte Nachrichten für Renzi: Arbeitslosigkeit steigt wieder

Schlechte Nachrichten für Italiens Premier Matteo Renzi. Die Arbeitslosrate ist im Februar in Italien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte auf 11,7 Prozent gewachsen. Die Jugendarbeitslosigkeit hingegen ist gesunken.

Matteo Renzi muss eine kleine Niederlage einstecken: Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen.
Matteo Renzi muss eine kleine Niederlage einstecken: Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen. - Foto: © LaPresse

Im Jänner war es noch zu einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber Dezember 2015 gekommen, teilte Italiens Statistikamt Istat am Freitag mit.

Die Jugendarbeitslosigkeit sank dagegen im Februar zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 39,1 Prozent. Gegenüber Jänner 2015 ging sie um 1,6 Prozentpunkte zurück.

„Nach den positiven Zahlen bezüglich Jänner bezeugen die Daten zur Arbeitslosigkeit, dass es auf dem italienischen Arbeitsmarkt noch Schwankungen gibt. Diese hängen mit der noch ungewissen Wirtschaftslage zusammen“, kommentierte der italienische Arbeitsminister Giuliano Poletti.

Die Regierung von Premier Matteo Renzi hatte Anfang 2015 eine „Jobs Act“ genannte Arbeitsmarktreform verabschiedet, mit der unter anderem der Kündigungsschutz gelockert wurde, dafür stabile Arbeitsverhältnisse stärker gefördert werden.

Die Arbeitslosigkeit in Italien hatte im November 2014 ein Rekordhoch erreicht. Die Arbeitslosenquote betrug damals 13,4 Prozent. Das war der höchste Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1977.

apa

stol