Der genaue Zeitpunkt ist noch offen, wie ein Unternehmenssprecher am Samstag der Deutschen Press-Agentur (dpa) sagte. Bisher war von spätestens Montag die Rede, es könne aber auch Dienstag werden, sagte der Sprecher.Das Familienunternehmen aus Ehingen (Baden-Württemberg) hatte am Freitag mitgeteilt, dass Deutschlands größte Drogeriekette zahlungsunfähig ist. Schlecker will große Teile des schrumpfenden Filialnetzes erhalten – und damit auch viele der etwa 30.000 Jobs in Deutschland. Das Österreich-Geschäft - zu dem auch die Südtiroler Filialen gehören - soll generell aufrecht bleiben; eine Insolvenz in Deutschland könnte die Österreich-Tochter aber mit in den Abgrund reißen, meinen Experten.Schlecker strebt eine sogenannte Planinsolvenz an. Ziel der deutschen Planinsolvenz ist der Erhalt des Unternehmens. Damit unterscheidet sich die Planinsolvenz von der „normalen“ Pleite, bei der Unternehmen oft zerschlagen oder einfach nur noch abgewickelt werden und die Gläubiger das restliche Vermögen erhalten.apa/dpa/stol