Interessant ist nämlich, dass die Hasen ohne unabhängiges Label nicht zu den billigsten gehören. Den Testern zufolge liegt das daran, dass es sich dabei in der Regel um große Markenhersteller handelt – während die meisten No-Name- oder Eigenmarken-Hasen zumindest das UTZ Label tragen. „Ein Fairtrade-Hase ist nicht notwendigerweise der Teuerste, während ein teurer Hase nicht unbedingt fair und/oder bio ist“, sagte Caroline Sommeregger von Südwind.Das heißt, „wer der Gesellschaft, der Umwelt und den Bäuerinnen und Bauern, die am unteren Ende der Wertschöpfungskette stehen, etwas Gutes tun möchte, ist mit Bio und Fairtrade am Besten bedient“, fassten Global 2000 und Südwind die Testergebnisse zusammen. „Abgesehen davon ist Bio-Schokolade, die ohne Pestizid-Einsatz hergestellt wurde, auch garantiert bekömmlicher“.Hasen teilweise ohne QualitätssiegelVon den 21 testweise eingekauften Hasen hatten 7 Stück gar kein Siegel, 2 waren UTZ-zertifiziert, 5 wurden mit Fairtrade-zertifiziertem Kakao hergestellt. 7 waren Bio und die 5 Test-Sieger tragen sowohl das Fairtrade- als auch das Bio-Label. 8 Schoko-Hasen konnten entweder aufgrund ihrer sozialen oder ökologischen Verträglichkeit positiv bewertet werden. 2 wurden in beiden Bereichen mittelmäßig bewertet, da ihre Zertifizierung nur Mindeststandards festlegt. 7 Osterhasen wurden aufgrund der fehlenden Zertifizierung und der prekären Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Der Geschmack der Hasen wurde bei dem Test nicht untersucht.apa