Mittwoch, 14. November 2018

Schreibtisch statt Schulbank

Bauernhof oder Sozialgenossenschaft, Werkstatt oder Anwaltskanzlei – den Südtiroler Oberschülern stehen viele Optionen offen, wenn es darum geht, sich Einblick in die Berufswelt zu verschaffen. Gute Vorbereitung auf das Arbeitsleben oder doch eher nur eine Pflichtübung? Der „WIKU“ hat sich umgehört.

 Südtiroler Oberschüler können unter anderem in Büros Erfahrungen sammeln.
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Südtiroler Oberschüler können unter anderem in Büros Erfahrungen sammeln. - Foto: © shutterstock

„Die Praktika haben sich bewährt und sind aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken“, sagt  Schulinspektor Werner Sporer gegenüber dem aktuellen „WIKU“.

Zur  Erinnerung: Damit junge Menschen den Weg in die Berufswelt möglichst ohne Stolpersteine meistern, wurden 2015 erstmals in Italien Betriebspraktika für alle Oberschulen eingeführt. „Was  auch für alle Schulen wichtig  war“, wie Martina Adami, Direktorin des Humanistischen Gymnasiums Walther von der Vogelweide in Bozen, versichert. Einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen, zwinge die Schüler des Trienniums, „den Schonraum Schule“ zu verlassen.

Das sieht auch Thomas Blaas, Geschäftsführer der Bozner Blaas OHG, so: „Die Schule ist heute viel zu ,demokratisch'; da wird diskutiert und verhandelt. Erst in einem Unternehmen kann man sich ein Bild von der realen Arbeitswelt machen.“

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Wie die Unternehmer die Betriebspraktika einschätzen, wo die Kritikpunkte liegen und was die Schüler selber davon halten, lesen Sie im aktuellen „WIKU“, Beilage der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol