Freitag, 08. Januar 2021

Schülertransport: Fahrten zum Oberschulstart gut bewältigt

Das Mobilitätsressort zieht eine erste positive Bilanz zum Schülertransport für den Start der Oberschulen in den Präsenzunterricht. Durch Zusatzfahrten wurde das Mehr an Fahrgästen aufgefangen.

Der Schülertransport hat beim Start der Oberschulen in 75 Prozent Präsenzunterricht in den ersten Tagen gut geklappt. Ab Montag gibt es nach Überprüfung der Lage weitere Zusatzfahrten.
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Der Schülertransport hat beim Start der Oberschulen in 75 Prozent Präsenzunterricht in den ersten Tagen gut geklappt. Ab Montag gibt es nach Überprüfung der Lage weitere Zusatzfahrten. - Foto: © Mobilitätsressort
Das erhöhte Fahrgastaufkommen konnte an diesen ersten beiden Schultagen mit 75 Prozent Präsenzunterricht an den Oberschulen durch die rund 400 Verstärkungs-Fahrten großteils gut bewältigt werden, heißt es aus dem Ressort für Mobilität.

„Nach den ersten Rückmeldungen setzen wir neben den bereits 180 zusätzlichen Bussen ab Montag weitere 3 Busse ein, ändern 9 Fahrten und passen den Dienst laufend den Erfordernissen an“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Erste Auswertungen: Anfängliche Probleme behoben

Am heutigen Freitag haben die Betreiber im Bereich Bus und Zug und der Südtiroler Transportstrukturen AG STA via Videokonferenz die Rückmeldungen und auch die vereinzelt eingegangenen Reklamationen gesammelt und ausgewertet.

Diese Analyse ergab, dass es am ersten Tag ab und an Probleme mit der ungleichmäßigen Befüllung der Fahrzeuge gab, aber nicht aufgrund der Anzahl bereitstehender Busse.

Bereits am heutigen Freitag hat sich die Situation verbessert und laut Mobilitätsabteilungsdirektor Martin Vallazza haben sich die Schüler besser auf die Busse verteilt. Wo es noch nicht klappe, werde an punktuellen Lösungen gearbeitet.

So werden beispielsweise die Reihenfolge von „Extra-Schülerfahrten“ (nur für Schüler und Studenten) und normalen Linienfahrten, die auch für Pendler sind, umgetauscht. So werden die Schüler dazu animiert, den Schülerbus zu nehmen, während den Pendlern mehr Platz auf den normalen Linienfahrten zur Verfügung steht.

Zusatzfahrten im Unterland, Raum Brixen, Schlerngebiet und im Ahrntal

Einzelne kritische Fahrten, die am gestrigen Donnerstag an die erlaubte Kapazitätsgrenze von 50 Prozent gestoßen sind, werden jetzt durch weitere Zusatzbusse verstärkt.

Ab Montag, 11. Jänner werden Zusatzfahrten im Unterland, im Raum Brixen, im Schlerngebiet und im Ahrntal angeboten.

Die Pflicht an Bord der Fahrzeuge des öffentlichen Personenverkehrs Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wird in den allermeisten Fällen diszipliniert eingehalten, so die Rückmeldungen. Allerdings wird weiter verstärkt kontrolliert. Die Kinder und Jugendlichen sind weiter angehalten, auch auf ausreichende Abstände zwischen einander einzuhalten.

Aktuell dürfen in den Bussen maximal die Hälfte der sonst zulässigen Personen für die vorhandenen Sitz- und Stehplätze transportiert werden. Deshalb können auch weiterhin die meisten Sitzplätze belegt werden.

Auch der Ordnungsdienst, der vor allem an den größeren Haltestellen im Stadtbereich als auch im ländlichen Raum eingesetzt wurde, hat sich bewährt. „Ein großer Dank gebührt dabei der Ortspolizei, den freiwilligen Helfern der Alpini und des Roten Kreuzes, die besonders an den Zugbahnhöfen zusammen mit dem Customer-Care Mitarbeiter der Zugdienstbetreiber die Verteilung der zahlreichen Schüler auf die vorhandenen Zug- und Schienenersatzbusse regeln“, sagt Landesrat Alfreider.

lpa