Diese Zahlen präsentierte der Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols, Siegfried Pichler (Obereggen AG), kürzlich bei der Vollversammlung des Verbandes in Bozen. Pichler wurde im Rahmen des Treffens als Präsident bestätigt und wird dem Verband auch in den kommenden drei Jahren vorstehen. „Trotz der Wirtschaftskrise konnte in den meisten Skigebieten das gute Ergebnis des Vorjahres in etwa bestätigt werden. Grund dafür ist u.a. auch der schneereiche Winter. Dies ist für uns Beweis dafür, dass das Interesse am Skisport ungebrochen ist. Gibt es keine Möglichkeit zum Skifahren bleibt der Gast aus, was in den schneeärmeren Wintern deutlich wurde“, sagte Pichler. Nicht außer Acht gelassen werden dürften allerdings die steigenden Kosten: Jährlich seien in den vergangenen Jahren südtirolweit über 50 Millionen Euro in Seilbahnanlagen, Beschneiungsanlagen und sonstigen Infrastrukturen investiert worden. „Besonders zu schaffen machten den Betreibern aber die steigenden Energiekosten, da diese sowohl für den Betrieb der Seilbahnen als auch für die technische Beschneiung und für die Pistenpräparierung anfallen. Die technische Beschneiung der Skipisten muss in immer kürzeren Zeiträumen erfolgen, was wiederum den ständigen Ausbau der Beschneiungsanlagen sowie die Errichtung von neuen Speicherbecken erfordert“, erklärte Pichler.