Freitag, 08. November 2019

Seilbahnen: 2018 mehr als 500.000 Personen pro Stunde transportiert

In einer neuen Broschüre des Landesamts für Seilbahnen und des Landesstatistikinstituts Astat sind jetzt die Daten zur Entwicklung der Seilbahnbranche in Südtirol bis 2018 einsehbar.

Vor Kurzem hat die Rittner Seilbahn ihren 10-Millionsten Fahrgast gefeiert.
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Vor Kurzem hat die Rittner Seilbahn ihren 10-Millionsten Fahrgast gefeiert. - Foto: © LPA

Im vergangenen Jahr sind die in Südtirol aktiven 361 Seilbahnanlagen auf eine gemeinsame Förderleistung von 531.810 Personen pro Stunde gekommen.

Mit einem Jahresumsatz von 334 Millionen Euro (2017) gebe die Seilbahnbranche nicht nur der Wirtschaft Impulse, sondern generiere auch viele Arbeitsplätze, unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider: „Wir investieren laufend, um die Aufstiegsanlagen weiter zu verbessern und Südtirol als Tourismusland wettbewerbsfähig zu halten.“

Förderleistung um über sieben Prozentpunkte gestiegen

Die Förderleistung, also die Anzahl jener Personen, die die Aufstiegsanlagen in einer Stunde in eine Richtung befördern können, ist in Südtirol in den vergangenen 10 Jahren um 7,1 Prozentpunkte angestiegen.

Die durchschnittliche Förderleistung je Anlage hat sich im Vergleich zu vor 10 Jahren um 11,3 Prozent erhöht. Bei einem Vergleich mit den Nachbarländern reiht sich Südtirol somit an dritter Stelle ein, hinter dem Bundesland Tirol mit 1020 Seilbahnanlagen und einer Förderleistung von 1.482.207 Personen pro Stunde und dem Land Salzburg mit 542 Seilbahnen und einer Förderleistung von 797.770 Personen pro Stunde.

Südtirol liegt mit seinen 361 Anlagen somit bei der Anzahl von Anlagen vor den Skiregionen im Trentino (229 Seilbahnanlagen und 354.955 Personen pro Stunde), Aostatal, Vorarlberg und Graubünden.

Was die Anzahl von Seilbahnanlagen je 1000 Quadratkilometer Landesfläche betrifft, liegt Südtirol gegenüber den Nachbarländern in Österreich mit 48,8 Anlagen weit hinter Vorarlberg, Tirol und Salzburg.

lpa