Donnerstag, 28. Juli 2016

Seilbahnunternehmer haben neuen Präsidenten

Helmut Sartori, bisheriger Vizepräsident des Verbands, löst Siegfried Pichler als Präsidenten der Südtiroler Seilbahnunternehmer ab. Pichler hatte dem Verband knapp 10 Jahre vorgestanden.

Neopräsident Helmut Sartori und Altpräsident Siegfried Pichler. - Foto: Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols
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Neopräsident Helmut Sartori und Altpräsident Siegfried Pichler. - Foto: Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols

Nach  drei Amtsperioden als Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols  stand  Siegfried  Pichler  nicht  mehr  für  eine Wiederwahl zur Verfügung. In seiner Zeit  als  Präsident  zwischen  2007  und  2016 bemühte sich Pichler, so der Verband am Donnerstag in einer Ausschreibung, um die Anerkennung  der Skigebietsbetreiber als Tourismus- und Wirtschaftsmotoren.

Pichler: "Bemühen uns um möglichst schonenden Umgang mit Bergwelt"

„Leider  hängt  uns  nach wie vor der Ruf an, eine Belastung für die Umwelt und  Landschaft  zu  sein. Übersehen wird hingegen, dass mit unserer Arbeit viele  Arbeitsplätze – nicht nur im Tourismus – zusammenhängen und dass wir uns  sehr  wohl  um  einen möglichst schonenden Umgang mit unserer Bergwelt bemühen,“  wird Altpräsident Pichler - der weiterhin im Direktivrat mitwirken wird - in der Aussendung zitiert.

Kinder mehr für Wintersport begeistern

Ein  besonderes  Anliegen  war  und  ist Pichler, Kinder für den Wintersport  an  der  frischen  Luft zu begeistern: „Im alpinen Raum lernen immer  weniger  Kinder  Skifahren bzw. Snowboarden. Auf lokaler Ebene haben wir deshalb eine Arbeitsgruppe  gegründet, mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Wintersport zu erleichtern. In Zusammenarbeit mit der  Landesberufskammer der Skilehrer, dem Schulamt, dem Südtiroler Wintersportverband und mit der IDM wurden verschiedene gezielte Initiativen und Aktionen umgesetzt.“

Auch der neue Präsident, Helmut Sartori, will auf dieser Schiene weiterarbeiten.

Sartori: "Landesgelder sind gut eingesetzt"

Eine  besondere Rolle seien in diesem Zusammenhang auch die Dorflifte und Kleinskigebiete, ist  Sartori überzeugt: „Diese Anlagen erfüllen auch eine soziale  Aufgabe.  Ebenso  wie  mein  Vorgänger bin ich überzeugt, dass die Fördermittel des Landes in diesem Bereich besonders gut eingesetzt sind.“

Ausbau und Verbindungsanlagen von Bedeutung

Sowohl  Pichler  als  auch  Sartori  unterstreichen, dass die Skigebiete weiterhin die Möglichkeit haben sollten, sich  weiterzuentwickeln, um konkurrenzfähig zu  bleiben. „Wir fordern keine neuen Skigebiete. Deren Ausbau und die Errichtung  von Verbindungsanlagen zwischen bestehenden Skigebieten muss aber möglich sein, ohne dabei zu große bürokratische Hürden überwinden zu müssen“, so der neue und der ehemalige Präsident der Südtiroler Seilbahnunternehmer. 

Bürokratie abbauen

Investitionen  stünden  in  den  nächsten Jahren besonders für den Bau von Speicherbecken an. Damit dies in Zukunft schneller und unbürokratischer möglich ist, hoffen die Seilbahnunternehmer darauf, dass die Landesregierung die entsprechenden urbanistischen Voraussetzungen schafft.

Im neugewählten  Direktivrat  des Verbandes der Seilbahnunternehmer sitzen neben Präsident  Helmut Sartori und Altpräsident  Siegfried Pichler, Vizepräsident Elmar Pichler Rolle (Bezirk Vinschgau), Franz Pixner (Bezirk Meran), Karl Leitner  (Bezirk Eisacktal), Markus Haller (Bezirk Wipptal), Mark Winkler (Bezirk Hochpustertal), Matthias Prugger (Bezirk Kronplatz-Ahrntal),  Andrea Varallo (Bezirk Alta Badia) und Andreas Schenk (Bezirk Gröden).

stol

stol