Dieser habe von sich aus gefordert, auf die gegen ihn vorgebrachten Anschuldigungen als Privatperson zu antworten und in den zuständigen Gremien der SEL Stellung zu beziehen.„Diese werden sich mit der Angelegenheit zu gegebener Zeit befassen, sofern die Notwendigkeit entsteht. Vorab stellt sie fest, dass die SEL seit ihrem Bestehen zu Kleinstkraftwerken, von denen es in Südtirol über 800 gibt, keinerlei geschäftliche Kontakte unterhält oder Beteiligungen innehat, so dass im Verhältnis zur SEL kein Interessenskonflikt besteht“, so die SEL AG.Die Grünen und die Freiheitlichen werfen Rainer Interessenskonflikte vor und fordern seinen Rücktritt. Maximilian Rainer hat über die Veroneser Treuhandgesellschaft AF AG im April des Jahres 2009 27 Prozent an der Burgumer Energie GmbH erworben. Nach zwei Monaten hat er die Anteile an dem Wasserkraftwerk im Pfitscher Hochtal an seinen Bruder Alexander weitergegeben. Nun ist Rainer ins Ermittlungsregister eingetragen worden. Es soll geprüft werden, ob ein Fall von Amtsmissbrauch vorliegen könnte, da die Sel AG zu 100 Prozent in öffentlichem Eigentum ist.