„Die Nettofinanzverschuldung konnte in knapp zwei Jahren von 200 auf knapp 100 Millionen Euro halbiert werden. Die Investitionen der SEL Gruppe belaufen sich heuer auf über 60 Millionen Euro“, so Sparber.Im laufenden Jahr werde die SEL AG einen Gewinn von etwas mehr als 20 Millionen Euro verbuchen. 2011 schrieb die SEL einen Verlust von 22 Millionen Euro.Die Zahl der Kunden stieg in den ersten zehn Monaten des Jahres 2012 um 33 Prozent. „Bei den Großkunden gibt es für das Jahr 2013 bereits eine 220 prozentige Steigerung der verkauften Strommenge im Vergleich zu 2012 zu Buche. Diese Zahlen beweisen, dass die SEL mit ihrer kostengünstigen, grün zertifizierten Energie bei den Südtiroler Kunden auf Interesse stößt und diese die Dienstleistungen des Unternehmens schätzen.“In die Modernisierung der Netzinfrastruktur wurden 14 Millionen Euro investiert. „SELNET hat u.a. Arbeiten in Burgstall, Sarntal, Mühlwald, Mühlen und Pfitsch durchgeführt, nun sind die weiteren Netzgesellschaften am Zuge, um die kritischen Zonen definitiv zu entschärfen“, erklärte der SEL-Präsident.Am 2. Juli wurde eine neue Leitzentrale in Bozen Süd in Betrieb genommen worden. Diese ist zentraler Anlaufpunkt für Anfragen und Notfälle und übernimmt die gesamte Kontrolle des von ENEL erworbenen über 5.130 km langen Südtiroler Stromnetzes.Fernwärme2012 und noch viel mehr 2013 werde das Jahr der Fernwärme in der Landeshauptstadt Bozen sein, so Sparber. Die Planungsarbeiten zur Expansion seitens Ecotherm, Tochtergesellschaft der SEL Gruppe, seien weitergeführt worden. Damit könne man künftig weite Teile Bozens mit Fernwärme versorgen. Die Ausschreibung für die Erweiterung in der Bozner Reschenstraße wurde bereits in die Wege geleitet. Neuer GeneraldirektorIm Management stellt sich die SEL AG im kommenden Jahr nach der Trennung von Generaldirektor Maximilian Rainer neu auf. Anfang 2013 werden Thomas Frisanco als Generaldirektor und Paolo Vanoni als Finanzdirektor bei der SEL AG ihre Arbeit aufnehmen.