Montag, 19. Oktober 2015

Selbstproduzierten Strom auf freiem Markt gewinnbringend verkaufen

Besitzer von industriellen Fotovoltaikanlagen können künftig ihren selbstproduzierten Strom auf dem freien Markt gewinnbringend verkaufen und sind nicht mehr auf die Förderungen des GSE (Gestore Servizi Energetici) angewiesen. Eine erweiterte Zusammenarbeit des SEV (Südtiroler Energieverband) und der Etschwerke Trading GmbH (Aew) macht dies nun möglich.

AEW und SEV: Zusammenarbeit ausgeweitet - Andrea Lanzingher (Generaldirektor Etschwerke Trading GmbH) und Rudi Rienzner (Direktor des SEV).
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AEW und SEV: Zusammenarbeit ausgeweitet - Andrea Lanzingher (Generaldirektor Etschwerke Trading GmbH) und Rudi Rienzner (Direktor des SEV).

Das neue Abkommen sieht neben den Vertrag für die Lieferung und den Einkauf von Strom und für die Betreuung der Genossenschaften und Produzenten, nun auch den Verkauf von Strom aus industriellen Fotovoltaikanlagen in ganz Italien auf dem freien Markt vor. 

Durch diesen Vertrag können die Mitglieder des SEV ihre Energie zu vorteilhaften Bedingungen und nach transparenten Klauseln vermarkten, wie Rudi Rienzner, der Direktor des SEV, und Andrea Lanzingher, der Generaldirektor der Etschwerke Trading GmbH, betonen.

„Wir sprechen hier von ungefähr 70 MW an Leistung, welche über das ganze Staatsgebiet verteilt sind“, betont Andrea Lanzingher. 

Der Vertrag beinhaltet ein Energievolumen von 200  Millionen kWh, das entspricht einem Umsatz von rund 10 Millionen Euro, dazu kommen noch rund 7,5  Millionen Euro Umsatz aus erneuerbaren Zertifikaten. 

„Mit dem Vertrag stellen wir erneut unter Beweis, dass wir für Südtirol arbeiten und lokale Produzenten und Genossenschaften dabei unterstützen, ihre Energie am hochkomplexen Strommarkt bestmöglich zu verkaufen. Der SEV ist hierfür ein idealer Partner", betont Lanzingher.

stol

stol