Freitag, 29. Januar 2016

SELNET an europäischem Forschungsprojekt beteiligt

SELNET, eine Verteilungsgesellschaft von Alperia, arbeitet mit 21 Partnern aus 9 europäischen Ländern an dem neuen Forschungsprojekt SmartNet. Dabei geht es um die zentrale Frage, wie die Netzeinspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien grenzübergreifend optimiert werden kann.

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Foto: © shutterstock

In Europa wird immer mehr elektrische Energie aus regenerativen Quellen gewonnen und in das Stromnetz übertragen. Das bringt nicht nur Veränderungen für die gesamte Struktur des europäischen Strommarktes, sondern auch für den Austausch zwischen den Netzbetreibern, insbesondere im Hinblick auf das Hoch- und Mittelspannungsnetz, mit sich.

Das Forschungsprojekt SmartNet zielt deshalb darauf ab, effiziente Instrumente und Systeme einzusetzen, um die Koordination zwischen den Netzbetreibern sowohl auf nationaler als auch auf europäische Ebene zu verbessern, insbesondere den Informationsaustausch für die Netzüberwachung und die Entwicklung von Systemleistungen wie Spannungsausgleich, Frequenzregulierung und Engpassmanagement.

Das Projekt wird von der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) von der Europäischen Kommission im Zuge des europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ finanziert.

An dem Projekt beteiligten sich sowohl wissenschaftliche als auch industrielle Partner; neben SELNET arbeiten unter anderem die Technische Universität Dänemark, Vodafone (Luxemburg), Endesa (Energieunternehmen aus Spanien), Terna (zentraler Netzbetreiber Italien), Sintef Energi As (Forschungsorganisation aus Norwegen) und Vito (Forschungsinstitut aus Belgien) an dem Projekt mit.

Koordiniert wird SmartNet vom italienischen Forschungsinstitut RSE Ricerca sul Sistema Energetico (welches unter der Leitung von GSE Gestore Servizi Energetici steht). SmartNet ist vor wenigen Tagen gestartet und ist auf drei Jahre ausgelegt.

stol

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