Montag, 13. April 2015

SELNET und SELGAS NET ziehen positive Bilanz

Mit positiven Bilanzen haben die Gesellschaften SELNET und SELGAS NET, die in der Verteilung von Strom und Erdgas tätig sind, das Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen.

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Foto: © shutterstock

Die Erträge lagen 2014 bei insgesamt 55,2 Millionen Euro: Davon entfallen 42,6 Millionen Euro auf die Stromverteilung und 12,6 Millionen Euro auf die Verteilung von Erdgas.

Der Betrag der von beiden Gesellschaften getätigten Investitionen beläuft sich auf insgesamt rund 18 Millionen Euro.

SELNET betreibt das Stromnetz in 94 Gemeinden in Südtirol und führte insbesondere Arbeiten zur Lösung der kritischen Punkte und zur Instandhaltung der dazugehörigen Infrastrukturen durch. „2014 konnten die kritischen Zonen, die sogenannten roten Zonen, auf vier Gemeinden reduziert werden“, erklärt Giorgio Carnielli, Präsident von SELNET.

„Auch die außerordentlichen Ereignisse nach den intensiven Schneefällen zwischen 26. Dezember 2013 und 5. Januar 2014, welche Störungen und beachtliche Materialschäden hervorgerufen haben, wurden zeitnah und vollständig gelöst.“

SELGAS NET investierte 2014 in die Erweiterung der Infrastrukturen und baute das Erdgasnetz in den Gemeinden Barbian (Handwerkerzone und Fraktion Kollmann), Waidbruck und in der Fraktion Unterried der Gemeinde Lajen aus und nahm es noch 2014 in Betrieb. Damit versorgt die Gesellschaft nun 58 Gemeinden in Südtirol mit Erdgas.

Des Weiteren investierte SELGAS NET in außerordentliche Instandhaltungsarbeiten auf einigen Abschnitten, etwa zwischen Corvara und dem Campolongo-Pass. „In diesem Bereich wurde ein mögliches Erdrutschrisiko festgestellt, das auch die Erdgasleitung betreffen würde“, sagt der scheidende Präsident von SELGAS NET, Konrad Piazza. „Um die größtmögliche Sicherheit zu garantieren, haben wir den betroffenen Abschnitt von rund einem Kilometer innerhalb von drei Wochen in einen sicheren Bereich verlegt.“

Aus den Bilanzdaten 2014 der beiden Gesellschaften gehen auch die bezahlten Steuern hervor: SELGAS NET bezahlte 1,8 Millionen Euro, SELNET bezahlte 3,6 Millionen Euro an Steuern.

stol