Das berichtete die Tageszeitung „Blic“ am Sonntag.Die Einbußen betreffen vor allem Mais, aber auch Zuckerrüben, Sonnenblumen und Himbeeren.Der erwartete reine Sachschaden liegt laut den Prognosen der Wirtschaftskammer Serbiens momentan bei 1,7 Mrd. Euro – und etwa gleich hoch wird laut Experten auch der Ausfall bei dem Agrar-Exporten ausfallen.Serbien hatte im Vorjahr Agrar-Produkte im Wert von 2,7 Mrd. Dollar (2,16 Mrd. Euro) ausgeführt. Bis Juli ging man laut der Belgrader Tageszeitung davon aus, dass der heurige Export noch höher ausfallen dürfte.Das Stromwirtschaftsunternehmen EPS bewertet, dass Serbien infolge der ungünstigen hydrologischen Situation im Herbst 10 Prozent des Strombedarfs durch Import im Wert von 300 Mio. Euro decken wird müssen.In Wasserkraftwerken wurde die Stromproduktion infolge der Dürre bereits um 20 Prozent gemessen am Plan gesenkt.apa