Dienstag, 28. Januar 2020

Sicherheitsbedenken halten EU-Bürger vom Online-Kauf ab

6 Prozent der Europäer haben 2019 Sicherheitsbedenken vom Kauf im Internet abgehalten. Österreich liegt mit 8 Prozent bei den 16- bis 74-Jährigen leicht über dem EU-Schnitt, wie Eurostat am Dienstag anlässlich des Europäischen Datenschutztages mitteilte.

Auch mangelnde Fähigkeiten, mangelndes Vertrauen oder eine fehlende Zahlungskarte hindern manche Menschen am Online-Shopping.
Auch mangelnde Fähigkeiten, mangelndes Vertrauen oder eine fehlende Zahlungskarte hindern manche Menschen am Online-Shopping. - Foto: © shutterstock

Im letzten Jahrzehnt ist der Anteil laut der Statistikbehörde beständig gesunken. Waren es im Jahr 2009 noch 11 Prozent, gaben 2017 nur mehr 7 Prozent der Europäer an, aufgrund von Sicherheitsbedenken vom Online-Shopping abzusehen. Zwar lagen 2019 laut Eurostat nur fünf EU-Mitgliedsländer über einem Wert von 10 Prozent, jedoch wurden noch große Unterschiede innerhalb der Europäischen Union festgestellt.

In Portugal bestehen mit 23 Prozent und Spanien mit 16 Prozent die größten Bedenken in Hinblick auf die Zahlungssicherheit, während in Estland nur ein Prozent der Befragten dies als Grund nannten, nicht im Internet zu kaufen.

Unsicherheit in Hinblick auf die Zahlungssicherheit und den Schutz privater Daten wie der Kreditkartennummer sind aber nur der am zweithäufigsten genannte Faktor, der die Europäer vom Online-Shopping abhält. 18 Prozent der Befragten gaben an, lieber in einem Geschäft persönlich einzukaufen.

Als weitere Hindernisse wurden mangelnde Fähigkeiten oder mangelndes Vertrauen in Lieferung und Umtausch, eine fehlende Zahlungskarte oder Lieferschwierigkeiten genannt (5 Prozent).

apa