Seit Beginn seiner Karriere hat Sinner knapp 61 Millionen Euro an Preisgeldern verdient. Bis Jahresende könnte sich diese Summe laut einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ der Marke von 100 Millionen Euro nähern.<BR /><BR />Der Sextner Tennis-Star Jannik Sinner gehört längst nicht mehr nur sportlich zur Weltspitze. Seit Beginn seiner Karriere hat der Südtiroler knapp 61 Millionen Euro an Preisgeldern verdient. Bis Jahresende könnte sich diese Summe laut einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ der Marke von 100 Millionen Euro nähern.<BR /><BR />Sinner bereitet sich derzeit in Monte Carlo auf die Hartplatzsaison vor. Auf diesem Belag feierte er den Großteil seiner Erfolge: 23 seiner 30 Turniersiege und drei seiner fünf Grand-Slam-Titel holte er auf Hartplatz.<BR /><BR />In den kommenden Monaten warten mit den Masters-1000-Turnieren in Cincinnati, Shanghai und Paris, den US Open und den ATP Finals weitere lukrative Veranstaltungen. Allein ein ungeschlagener Sieg beim Saisonfinale in Turin könnte rund 4,6 Millionen Euro einbringen.<BR /><BR />Hinzu kommt der Six Kings Slam in Saudi-Arabien. Das Einladungsturnier bringt zwar keine Weltranglistenpunkte, zählt aber zu den finanziell attraktivsten Tennisveranstaltungen. Der Sieger erhält rund 5,5 Millionen Euro. Sinner gewann die vergangenen beiden Ausgaben.<h3> Die Werbepartnerschaften</h3>Auch abseits des Platzes ist der 24-Jährige ein Schwergewicht. Er verfügt über 14 internationale Partnerschaften, deren Wert die Analyseplattform „ChainOn“ einschließlich fixer Zahlungen und erfolgsabhängiger Prämien auf rund 35 Millionen Euro pro Jahr schätzt. Zu seinen Werbepartnern zählen Nike, Gucci, Rolex, Lavazza, De Cecco, La Roche-Posay, Fastweb und Allianz.<BR /><BR />Fünf Grand-Slam-Titel, 82 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und seine internationale Popularität machen Sinner zu einem der gefragtesten Werbegesichter des Sports. Preisgelder und Sponsoreneinnahmen sind allerdings nicht mit seinem privaten Vermögen gleichzusetzen: Davon gehen unter anderem Steuern sowie Kosten für Trainer, Betreuer, Reisen und Management weg.<BR /><BR />Sinner selbst betont regelmäßig, dass Geld bei seinen Entscheidungen nicht im Vordergrund stehe. Einer seiner ersten größeren Käufe als junger Profi war eine Besaitungsmaschine – weil ihm das regelmäßige Besaitenlassen seiner Schläger auf Dauer zu teuer erschien.